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letzte Änderung:
23.April 2012 | |
Leistungs- und Gesundheitssportler
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& Becken
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Rehabilitations-Phasen nach Verletzungen
Mit den an die Leistungssportler immer höher gestellten Anforderungen und der ständig steigenden sportlichen Betätigung der Bevölkerung, nicht zuletzt durch die Förderung des Gesundheitsbewusstseins durch die verschiedensten Institutionen, steigt naturgemäß auch die Verletzungsgefahr und mehren sich somit auch die Probleme in der Rehabilitation.
Die Erstversorgung einer Verletzung kann über den weiteren Heilungserfolg wesentlich mitentscheiden. Auch kleinste Verletzungen (Muskelüberdehnungen, - zerrungen etc.) müssen behandelt werden.
Grundsätzlich werden Sport- und Unfallverletzungen in 5 Phasen eingeteilt:
Akut-Phase (1.-2.Tag) und Subakut-Phase (2. – 5. Tag). Daran schließen sich 3 Reha-Phasen. Jede einzelne Phase kann sich je nach Schwere der Verletzung über mehrere Wochen erstrecken. Bei vielen Verletzungen ist die Heilzeit vorgegeben, sie kann nicht beschleunigt, sehr wohl aber optimiert werden. Das heißt, es ist ein bestmöglicher Heilerfolg innerhalb einer vorgegebenen Zeit anzustreben.
Das wiederum bedeutet höchstes Fingerspitzengefühl des Therapeuten bei der Beurteilung des jeweiligen Ist-Zustandes , aber auch die Mitarbeit des Patienten durch tägliches Heimtraining sowie das strikte Einhalten der Anweisungen des Behandlers. Nur so ist es möglich, das angestrebte Ziel, die „Sportbeanspruchbarkeit“ bzw. „Wettkampfbeanspruchbarkeit“ wieder zu erreichen.
Zu frühe Belastungen oder Trainingsbeginn, Intervalltrainings nach längerer Verletzungspause, zu hoher Trainingsumfang oder Trainingsintensität, aber auch das häufig falsche Einsetzen passiver Maßnahmen wie Massagen, Wärme- oder Kältebehandlung während der Therapie, unfunktionelle Übungen zum Muskelaufbau bzw. zur Dehnung der Muskulatur etc., verzögern den Heilungsprozeß und führen häufig zu einem erheblichen Rückschlag für den Patienten.
Besonderes Augenmerk sollte in allen diesen Fällen der unerläßlichen Behandlung der sogenannten Trigger (= Muskel- und Sehnenschmerzauslöser) geschenkt werden, die sich bei allen Verletzungen dazu-„vergesellschaften“ und eine erfolgreiche Behandlung verzögern oder überhaupt verhindern können.
„Aktive Trigger“ können durch ein Spezial-Verfahren beruhigt bzw. gänzlich aufgelöst werden, was bisher in den meisten, oft sehr hartnäckigen und langwierigen Fällen zu erstaunlich positiven Ergebnissen geführt hat, jedoch viel zu wenig beachtet und genutzt wird. Hier liegt somit der Schlüssel für eine effiziente Reha nach Sportverletzungen, die allen Betroffenen zur Verfügung steht. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Methode künftig ihrer Wirksamkeit entsprechend eingesetzt werden wird.
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Fersensporn - Behandlung >>
Der Fersensporn ist eine degenerative Erkrankung, die vorwiegend zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auftritt und bevorzugt Übergewichtige, Hobbysportler und Personen mit unkorrigierter Fehlstellung der Füße betrifft.
Die Ursache der Fersenspornentwicklung liegt in einer erhöhten Druck- und Zugbelastung der Sehnenansätze am Fersenbein. Der Fersensporn kann durch diese permanenten Überlastungen zu einer Entzündungsreaktion im umliegenden Gewebe führen.
Man unterscheidet zwischen einem unteren und einem hinteren Fersensporn.
Als „unterer Fersensporn“ wird eine schmerzhafte knöcherne Ausziehung am Ansatz einer überbeanspruchten Sehne und der Sehnenplatte der Fußsohle bezeichnet, unter „hinterer Fersensporn“ versteht man einen schmerzhaften dornartigen, knöchernen Sporn am Fersenbeinansatz der Achillessehne.
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Fersensporn
1 – Hinterer Fersensporn
2 – Unterer Fersensporn |
Symptome des Fersensporns
- Belastungsabhängiger, stechender, gelegentlich auch brennender Schmerz im Bereich der Ferse
- Je nach Erkrankungstadium kann der Schmerz erst nach längerer Belastung auftreten oder permanent vorliegen
- Morgendlicher Einlaufschmerz, der sich im weiteren Tagesverlauf zunächst wieder bessert
- Eine Schmerzausstrahlung in den Fuß wie auch in den Unterschenkel ist möglich
- Die Beschwerden verschlimmern sich auf harten Böden oder beim Zurücklegen langer Strecken
Diagnostik:
- Die Schmerzanamnese des Patienten gibt den entscheidenden Hinweis auf die vorliegende Erkrankung, da der Schmerz meist punktuell angegeben wird
- Der beschriebene Schmerz lässt sich auf Druck provozieren
- Micro-Diagnostik
- Eventuell Röntgen, um andere Ursachen des Fersenschmerzes, wie Fremdkörper, Rheuma etc. auszuschließen
Therapie:
- Korrektur der Beinlängenunterschiede und Behebung von Beckenproblemen (ISG-Blockade, Becken- verwringung - rotation)
- Micro-Therapie – Programm: „Fersensporn“
- Triggerpunkt-Behandlung
- Zur umfassenden Therapie zusätzlich: „Spezielle Fußbäder“
- Akupunktur oder zugeordnete Techniken der Akupunktur
- Eventuell spezielle Schuheinlagen zur Entlastung der Ferse
- Schonung des Fußes - Sportpause
| CAVE: |
Keine Injektionen oder Infiltrationen mit Kortikosteroide und Lokalanästhetika in den schmerzenden Bereich! |
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Fußsohlenbeschwerden – Aktive Triggerpunkte >>
Der Fuß ist derjenige Teil des Bewegungsapparates, der das gesamte Körpergewicht bei Belastungen wie Gehen, Laufen und Springen aufnimmt und verteilt. Die meisten Sportarten enthalten Elemente des Laufens oder Springens, dabei kommt es zu einer erheblichen Zunahme der Belastung der unteren Extremitäten, insbesondere der Füße. Aber auch der ganz normale Alltag mit seinen stereotypen Belastungen und Überlastungen stellt hohe Anforderungen an Fußgewölbe und Fußsohle.
Die Ursachen von Fußsohlenbeschwerden sind vielfältig. Beim Laufen, Bergsteigen und Wandern sind sie vorwiegend von Faktoren abhängig, die die Belastung verteilen, also von anatomischen Strukturmerkmalen, Körpergewicht, Schuhen, Bodenbeschaffenheit, Trainingsprogramm und Lauftechnik.
Patienten klagen meist über stark brennende oder ziehende Schmerzen in der Fußsohle, zeitweise auch über Taubheits- und Schwellungsgefühl im Fuß. Aufgrund der raschen Zunahme der Schmerzen können sie oft nur kurze Strecken gehen. Empfohlene Schuheinlagen werden normalerweise sehr rasch wieder herausgenommen, weil sie die Schmerzen an den betroffenen Fußsohlenzonen verstärken bzw. unerträglich machen.
Alle diese Faktoren lassen den Schluß zu, dass es sich bei diesem Beschwerdebild um eine Aktivierung von Triggerpunkten (=Muskelschmerzauslöser) in den tiefen Schichten der inneren Fußsohlenmuskulatur handelt, vorausgesetzt allerdings, dass Schmerzsyndrome, die für eine Entzündung der Fascia plantae (Fußbodenfascie), Gelenkfunktionsstörungen im Fuß oder für verletzte Sesambeine (orthopädische Abklärung!) sprechen, ausgeschlossen werden können.
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Schmerzübertragungsmuster (rot) von Triggerpunkten (X) in den tiefliegenden, inneren
Fußmuskeln (Abb.li) und in den oberflächlich liegenden, inneren Fußmuskeln (Abb.re) |
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Diagnostik
- Schmerzanamnese
- Kontrolle der Statik (Beinlängenunterschiede, Beckenproblematik)
- Triggerpunkt-Diagnostik
- Micro- Analyse
- Überprüfung der Füße auf Fehlstellungen oder Deformationen
- Kontrolle von Schuhwerk, Einlagen etc.
Die Therapie umfasst folgende Schritte:
- Korrektur der Fehlstatik (Beine – Becken)
- Micro-Therapie - Programm: „Muskel-Sehne-Ligamenta“
- Triggerpunkt-Behandlung
- Medizinische Trainingstherapie (Untere Extremität)
- Sportpause
| CAVE: |
Keine Behandlung mit Cortison-Injektionen oder Infiltrationen mit Lokalanästhetika in die schmerzenden Fußsohlenareale!
(siehe auch Newsflash: Triggerpunkt und Ligament Injektionen) |
Mit Hilfe der Triggerpunkt-Osteopraktik ist es möglich, die oft äußerst langwierige Behandlung der Fußsohlenproblematik möglichst rasch in den Griff zu bekommen und die Alltags- und Sportbeanspruchbarkeit wieder herzustellen.
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Muskelzerrung – Muskelfaserriß >>
Muskelverletzungen zählen zu den häufigsten, am wenigst verstandenen und am schlechtest behandelten Schädigungen im Rahmen der Sportmedizin.
Muskelzerrungen und Muskelfaserrisse entstehen oft durch Überdehnung, sie finden sich häufig in den oberflächlichen Anteilen eines Muskels oder in der Nähe von Muskelursprung bzw. Muskelansatz. Die Ursache dafür sind Kräfte, die der Sportler in seiner eigenen Muskulatur freisetzt.
Symptome und Diagnostik
- plötzlich einschießender stechender Schmerz
- betroffene Muskelgruppe ist nicht mehr belastbar, Bewegung muß abgebrochen werden
- lokaler Druckschmerz
- eventuell tastbare Muskelunterbrechung (Delle)
- deutliche Dehnungs- und Kontraktionsschmerzen
- eventuell abnormer Muskelbauch bei Kontraktion
- meist ausgeprägtes Hämatom (Bluterguß)
- vermehrte Triggeraktivitäten (auch in der Muskelumgebung)
Bei der Heilung einer Muskelverletzung spielen zwei gegenläufige Vorgänge eine Rolle, nämlich die Wiederherstellung der Muskelfasern (Regeneration) sowie die gleichzeitige Bildung von Narbengewebe (Granulationsgewebe). Die neu gebildeten Muskelfasern sind allerdings kürzer und enthalten wenig elastisches Bindegewebe. Ausgedehnte Narben führen durch die verminderte Kontraktionsfähigkeit zu einem Funktionsverlust.
Als weitere Konsequenz entstehen Anteile mit unterschiedlichen Dehnungseigenschaften im Muskel. Hierdurch wird das Risiko weiterer Zerrungen und Faserrisse erhöht. Aus diesem Grund ist es notwendig und wichtig, dass jede Muskelverletzung von Anfang an ernst genommen, richtig und sorgfältig behandelt und ihr ausreichend Zeit zur vollständigen Ausheilung gegeben wird.
Siehe „Phasen der Rehabilitation“
MyoVital® als ganzheitliche Methode bietet ein breites Spektrum, Muskelverletzungen effizient zu behandeln und damit den Heilungsverlauf zu optimieren.
Siehe Link „MyoVital“
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Muskelverhärtung >>
Sporttreibende beinahe aller Sportarten mit hohem Trainingsumfang kennen das Problem der Muskelverhärtung, das heißt, „der Muskel macht zu“. Ein zunehmend behinderndes Spannungsgefühl tritt auf, der Muskel verliert an Elastizität, er hat sich verkürzt. Mit zunehmender Belastung treten vermehrt Schmerzen auf, die Fortsetzung der Bewegung wird unmöglich.
Ursache hierfür kann eine Irritation der Nervenwurzelfasern im LWS-Bereich sein. Handelt es sich dabei z.B. um sogenannte motorische Fasern, die die Oberschenkelmuskulatur zu versorgen haben, kann der Muskeltonus steigen und in der Folge verhärten. Oft ist ein unnatürlicher Druck auf die Nervenfasern Auslöser dieses Vorgangs.
Aber auch Über- bzw. Fehlbelastung der Wirbelsäule, der Hüfte, Beckenschiefstand, Statikprobleme, Beinachsenfehlstellungen, Bandscheibenprobleme, Gelenksprobleme bzw. Funktionsstörungen benachbarter oder auch nicht-benachbarter Gelenke können die Ursache für Muskelverhärtungen sein. Und nicht zu vergessen, ungesundes Schuhwerk, Vernachlässigen angezeigter oder angeordneter Hilfsmittel, wie Schuheinlagen etc. können das Auftreten von Muskelverhärtungen begünstigen.
Therapie:
- Trainingsintensität reduzieren bzw. sportliche Belastung abbrechen
- Muskel- und Gelenkanalyse sowie Statikmessung und Triggeranalyse durchführen lassen
- Wärmeanwendung – eventuell Anlegen einer „feuchten Kammer“ über Nacht
- Muskel - durch Micro Alkalisierung intrazellulär entsäuern und detonisieren
- Triggerpunktbehandlung kombiniert mit Micro-Therapie „Myofascial“ und „Muskel-Regeneration“
- Funktionelles Muskeltraining – Medizinische Trainingstherapie
Muskelverhärtungen betreffen zwar bevorzugt die unteren Extremitäten, können aber in sämtlichen Arealen der Muskulatur vorkommen.
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Micro-Therapie Mit den Micro-Therapie Programmen „Myofascial“ und „Muskel-Regeneration“ verfügt der Sport- und Triggerpunkt-Spezialist über eine zusätzliche Behandlungsvariante Muskelverhärtungen wirksam und nachhaltig zu behandeln. |
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Muskelzerrung(-faserriß) – Muskeltriggeraktivitäten >>
Ähnliche Symptome – unterschiedliche Behandlung
Während die Symptome einer Muskelzerrung (-faserrisses) und die von aktiv gewordenen Muskeltriggern sehr ähnlich sind, ist die Entstehungsgeschichte dieser beiden Fälle sehr unterschiedlich.
Eine Muskelzerrung(-faserriß) entsteht meist durch ruckartige, azyklische Bewegungen, die im betreffenden, oft ungenügend aufgewärmten oder überlasteten Muskelareal einen plötzlich auftretenden heftigen stechenden Schmerz auslösen, der den Sportler zur Aufgabe zwingt.
Wenn aber während gleichförmiger Bewegungen, wie etwa bei Ausdauerbelastungen, Trigger in bestimmten Muskeln aktiv werden, so kündigt sich dieser Prozeß fast immer schon im voraus an. Es beginnt mit einem Ziehen im Muskel, das bei fortgesetzter Bewegung immer heftiger wird, bis der Muskel schließlich „zumacht“, das heißt, daß ein krampfartiger, teils stark brennender teils stechender Schmerz keine weitere Bewegung mehr zuläßt. Der Sportler muß das Training abbrechen.
Die Behandlungsstrategien in diesen beiden Fällen sind unterschiedlich. Die Muskelzerrung bzw. der Faserriß dürfen auf keinen Fall mit durchblutungsfördernden Mitteln , sondern müssen unter Kälteanwendung erstversorgt werden.
(Für weitere Maßnahmen - siehe Link: Muskelzerrung-Muskelfaserriß).
Ein durch Trigger (Muskelschmerz- und Gefühlsstörungsauslöser) aktiv gewordener Muskel braucht durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Wärmeanwendung, TENS und vor allem eine spezielle Trigger-Manipulation, wie sie die MyoVital®-Therapie bietet.
Der betroffene Muskel muß detonisiert werden. Um die von den aktiv gewordenen Muskeltriggern verursachten Beschwerden zum Abklingen zu bringen, müssen diese zunächst beruhigt und schließlich beseitigt werden, erst dann ist eine endgültige Beschwerdefreiheit möglich.
Wesentlich dabei ist, gleich zu Beginn der Behandlung „Statikprobleme“ die durch Beckenfehlstellungen, Beinlängenunterschiede etc. hervorgerufen werden, zu beheben, denn nur so können die genannten Maßnahmen auch tatsächlich greifen.
Bei richtiger Einschätzung der durch aktive Trigger hervorgerufenen Muskelproblematik und entsprechender Behandlung, kann der Sportler schon sehr bald das Training wieder aufnehmen.
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Achillessehnen-Reizung
Die Achillessehne ist die stärkste Sehne an der schwächsten Stelle des menschlichen Körpers.
Als ca. 1½ - 2 cm breites, elliptisches Band dient sie der Kraftübertragung vom Wadenmuskel auf das Fersenbein und muß dabei enorme Belastungen aushalten.
Kein Wunder also, daß Achillessehnen-Probleme ganz allgemein, vor allem aber bei Sportlern besonders häufig auftreten.
Extrembelastungen, Fehl- und Überbelastungen (z.B. Langstreckenlauf), Training auf harten,
ungewohnten Böden, plötzlicher Belagwechsel von hartem auf weichen Boden und umgekehrt, können eine Achillessehnenreizung verursachen.
Aber auch Beinlängenunterschiede, Statikprobleme (Beckenblockaden, Beckenrotation- und verwringung), eine veränderte Beinstatik (X- oder O-Beine), Fußfehlstellungen (Senk- Spreiz- Knickfuß) und sogar Probleme im LWS-Bereich können Achillessehnenreizungen auslösen und zu diesen sehr unangenehmen Beschwerden führen.
Nicht unterschätzt darf in diesem Zusammenhang schlechtes Schuhwerk werden und andere Ursachen, wie zu hohe Harnsäure- oder Cholesterinwerte, die zu Ablagerungen im Bereich der Achillessehne führen und Reizungen verursachen können oder Störfelder, wie z. B. durch kranke Mandeln oder Zähne hervorgerufene entzündliche Prozesse.
Nicht selten sind Achillessehnen- oder Wadenmuskeltrigger oder Trigger (Muskelschmerzauslöser) der Glutäen für die geschilderten Beschwerden verantwortlich, ohne jedoch als Verursacher erkannt zu werden. In diesen Fällen sollte als wirksamste Methode eine MyoVital-Spezialtherapie eingesetzt werden.
Symptome:
Morgensteifigkeit ⇒ Einlaufschmerz, in späteren Stadien Bewegungsschmerz und auch Ruheschmerz, Druckempfindlichkeit am Sehnenansatz, „Schneeballknirschen“ im Sehnenbereich beim Bewegen des Fußes, eventuell Schwellung und leichte Rötung des Gewebes.
Therapie:
- Trainingsintensität reduzieren bzw. sportliche Belastung abbrechen
- Muskel- und Gelenkanalyse sowie Statikmessung und Triggeranalyse durchführen lassen
- Muskel/Sehne – durch Micro Alkalisierung intrazellulär entsäuern und detonisieren
- Triggerpunktbehandlung kombiniert mit Micro-Therapie
„Ligament-Sehne-Bursa“
- Funktionelles Muskeltraining – Medizinische Trainingstherapie
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Micro-Therapie Mit entzündungshemmenden, durchblutungsfördernden Microströmen wird der Achillessehnen-Bereich durchflutet und dadurch Schmerzen und eventuelle Schwellungen beseitigt und die Beweglichkeit gesteigert. |
Eine Selbstbehandlung ist nicht zielführend!
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Hüftgelenksschmerzen beim Laufen >>
Hüftgelenksschmerzen können die verschiedensten Ursachen haben. Wenn Untersuchungen mit MRI und Röntgen ohne Befund sind und auch herkömmliche Behandlungen erfolglos bleiben, handelt es sich meist um aktive Trigger (Muskelschmerzauslöser)-Aktivitäten in bestimmten Muskeln (M.glutaeus med.,min., M.quadratus lumborum, Mm.multifidi et rot., M.iliopsoas).
Ursachen für diese Trigger-Aktivitäten können u.a. folgende sein:
- Fehlstatik des Beckens und der Beine
- Beckenrotation und –verwringung
- Beinlängen-Unterschiede
- Beinachsen-Fehlstellungen
- Fuß-Fehlstellungen, Fußschwächen
- Schlechtes Schuhwerk
- Falsche Lauftechnik
Nach erfolgter MyoVital-Analyse (Schmerzanamnese, Trigger-Analyse, Muskelfunktions-Analyse, Statikmessung, Untersuchung der Beweglichkeit etc.) können durch eine spezielle Behandlungsmethode Hüftgelenksbeschwerden gezielt und somit wirksam behandelt werden.
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Kniegelenkschmerzen
Kniegelenkschmerzen werden – so die weit verbreitete Meinung – ausschließlich durch Abnützungserscheinungen oder Akutverletzungen verursacht.
Dieser Auffassung muß aber entschieden widersprochen werden.
Kniegelenksproblemen können die unterschiedlichsten Ursachen zugrunde liegen, sehr oft sind sie jedoch Folge von Muskel- und/oder Sehnen-Triggern, die durch andauernde Fehl- und/oder Überbelastungen aktiv geworden sind, wie z.B.bei hohem und intensivem Trainingsumfang mit zu wenig Regenerationszeiten (namentlich bei Sportlern), Statikproblemen, Beinachsenfehlstellungen, Microschädigungen bei bestimmten Sportarten mit häufiger Stoß-, Schlag,-oder kontinuierlicher Druckbelastung. Über Knieprobleme klagen aber auch häufig Menschen mit Bewegungsmangel oder stereotypen Alltagsbelastungen (z.B. sitzende Tätigkeit).
Kniegelenkschmerzen entstehen oft durch Zug an den Sehnenansätzen am Gelenk. Dieser Zug wird durch verspannte Muskeln ausgelöst, die sich wiederum durch Trigger verkürzen. Die Ansatzstellen der Sehnen werden gereizt, es bilden sich sogenannte Sehnenansatz-Trigger.
Zusätzlich werden Triggerpunkte in der das Kniegelenk umgebenden Muskulatur aktiv und verkürzen diese. Die verspannten, verkürzten Muskeln verhindern so eine gleichmäßige Druckverteilung auf das Gelenk – die Folge sind anfangs mehr oder weniger starke Schmerzen, die bei Belastung auftreten können.
Ein typisches Beispiel für muskelbedingte Kniegelenksprobleme sind Schmerzen an der Innenseite des Knies. An dieser Stelle laufen die Sehnen von drei das Kniegelenk umgebenden Muskeln zusammen und bilden direkt unterhalb des Kniegelenks eine Sehnenplatte, die als „Gänsefuß“ bezeichnet wird. In diesem Bereich können Triggerpunkte derart heftige Schmerzen verursachen, daß als Ursache ein schwerer Meniskusschaden vermutet wird.
Die Kernspintomographie zeigt aber oft entweder eine Schädigung am Meniskus die „stumm“ verläuft, also für die Schmerzen an der Knieinnenseite nicht verantwortlich gemacht werden kann oder überhaupt keine Schädigung.
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Triggerpunkte (x) und Übertragungungsschmerzmuster (Rot) ins Kniegelenk |
Nicht selten werden degenerative Abnützungserscheinungen, anläßlich einer orthopädischen Untersuchung, eines Röntgens oder MRI festgestellt werden, für die Auslöser von Kniegelenksbeschwerden gehalten. In vielen Fällen liegen diesen Beschwerden aber wesentlich harmlosere Ursachen zugrunde.
In der Regel werden bei Schmerzproblemen am Kniegelenk zuerst entzündungshemmende Medikamente und Salben und in der Folge Spritzenkuren und Ruhigstellen des Gelenks verordnet. Führt dies zu keiner Besserung, wird eine Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) geraten.
Spritzen direkt in das Gelenk und Arthroskopien sind jedoch in den meisten Fällen nicht notwendig, bergen sie doch auch nicht zu unterschätzende Gefahren in sich.
Es zeigt sich immer wieder, dass sich auch nach Spritzenkuren und Operationen die Knieschmerzen kaum oder gar nicht bessern, sehr oft sogar deutlich verschlechtern. Für die Patienten beginnt damit oft ein wahrer Leidensweg.
Der Triggerpunkt Sport- und Schmerztherapeut wird bei Kniegelenksproblemen folgende Untersuchungen am Patienten vornehmen:
- Schmerzanamnese
- Statikanalyse (Beinlängenunterschiede)
- Beckenkontrolle (Überprüfung Beckenverwringung, - rotation, - schiefstand)
- Einfache Funktionstests (5 Meniskustests, CP-Tests, GA-Tests), die zu 99% über den mechanischen Zustand des Kniegelenks Aufschluß geben
- Muskelfunktionsanalyse zur Feststellung von muskulären Disbalancen
- Triggerpunkt-Diagnostik (Aufsuchen der Muskel- und Sehnenschmerzauslöser in der Kniegelenk-umgebenden und Becken-umspannenden Muskulatur
- Micro-Diagnostik (Überprüfung der Kniegelenksstrukturen auf unterschiedliche Zustände)
Nach genauester Analyse aller gesammelten Daten stehen dem Osteopraktiker medikamenten- und schmerzfreie Behandlungsvarianten zur Verfügung die ganz präzise auf den PatientIn abgestimmt werden können.
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Micro-Diagnostik und Therapie Microströme unterschiedlicher spezifischer Frequenzen durchfluten das Gelenk. Spezielle Microstrom-Programme werden für sämtliche Gelenksproblematiken eingesetzt. |
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Pseudoradikuläres (Myofasziales) HWS-Syndrom >>
Immer mehr Menschen leiden unter akuten oder bereits chronischen Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule.
Fehl- und Überlastungen wie z.B. bei PC-Arbeiten, viel zu langes Sitzen, häufig lange Autofahrten, bewegungsarme Lebensweise, Zwangshaltungen, aber auch immer wiederkehrende Microtraumatisierung der HWS durch forcierte, peitschenschlagartige endgradige Bewegungsausschläge und axiale Krafteinwirkung wie sie im Sport vorkommen, können zum sogenannten HWS-Syndrom führen.
Der Begriff HWS-Syndrom bedeutet keine Diagnose, er bezeichnet lediglich „Schmerzen in der Halswirbelsäule“.
Grundsätzlich werden mehrere Formen der HWS-Erkrankungen unterschieden, eine der am häufigsten vorkommenden Beschwerden ist das „Pseudoradikuläre HWS‑Syndrom“.
Beim Pseudoradikulären HWS-Syndrom bestehen die Schmerzen überwiegend im Bereich der Halswirbelsäule, die in Folge in die Schultern und weiter bis in die Arme und Hände (Finger) ausstrahlen können. Es kommt dabei sehr oft zu Gefühlsstörungen wie Kribbeln, Taubheit, Ameisenlaufen, Schweregefühle und Muskelverkrampfungen.
Diese Beschwerden werden aber nicht durch eine Kompression einer Nervenwurzel, (daher „pseudo“ radikulär), sondern sehr oft durch sogenannte aktive Triggerpunkte (=Muskelschmerzauslöser), die meist in der Nacken-, Schulter- und Schulterblattmuskulatur zu suchen sind, ausgelöst (Myofasziales Triggerpunkt‑Syndrom MTS).
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M. serratus posterior superior
Übertragungsschmerzmuster (rot) und Lage der entsprechenden Triggerpunkte (X) |
M. Infraspinatus
Triggerpunkt-Lokalisation (X) und ihr Übertragungsschmerzmuster (rot) |
M. Levator scapulae
Übertragungsschmerzmuster (rot) aus den Triggerpunktarealen (X) des rechten M. Levator scapulae |
Die Diagnostik beim MTS umfasst folgende Schritte:
- Funktionsüberprüfung der HWS (Gesamt- und segmentale Beweglichkeit)
- Neurologische Tests
- Triggerpunkt-Diagnostik
- Statikanalyse und WS-Inspektion
Bei Verdacht auf ein radikuläres Geschehen evtl. Untersuchung mittels CT oder MRT
Therapie:
- Sanfte Korrektur der Fehlstatik (Beine – Becken – Wirbel)
- Micro-Alkalisierung – „Myofascial“
- Micro-Therapie – Programm: „Triggerpunkte“
- Triggerpunkt-Therapie
- Medizinische Trainingstherapie (nach Abschluß der Triggerpunkt-Therapie)
| CAVE: |
Keine Infiltrationen von Lokalanästhetika in aktive Triggerpunkte! Es kommt dadurch sehr oft zu einer Verschlimmerung der Beschwerden und zu erheblichen Nebenwirkungen.
Keine Einnahme von muskelentspannenden Medikamenten! - Verlust der Koordination, Benommenheit und Kraftlosigkeit können die Folge davon sein.
Suchtgefahr!
Keine chiropraktischen Behandlungen! Es könnten irreversible Schäden daraus entstehen. |
Die von vielen Ärzten immer wieder gestellten Diagnosen „Abnützungserscheinungen“
und „Wirbelverschiebungen“ werden sehr oft überbewertet. Anhand von großen Studien konnte nachgewiesen werden, dass im Röntgen, CT oder MRT aufscheinende Abnutzungserscheinungen der Bandscheiben und Wirbelgelenke nicht mit den Beschwerden der Patienten, sondern lediglich mit ihrem Alter korrelieren. Tatsächlich verantwortlich für die Schmerzen sind aktive Triggerpunkte (Muskelschmerzauslöser), denen die klassische Schulmedizin leider immer noch nicht die ihnen gebührende Bedeutung beimißt.
Der Triggerpunkt Schmerz- und Sporttherapeut kann mit einem einheitlich standardisierten Untersuchungs- und Messverfahren sowohl aktive als auch latente Triggerpunkte aufspüren
und diese mit speziellen in der Triggerpunkt-Osteopraktik®
(nach Dr. W.Bauermeister) angewandten Methoden effizient behandeln.
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Pseudoradikuläre Schmerzsyndrome >>
Nicht selten finden sich im Sport, aber auch im Alltag lumbale Schmerzsyndrome mit sogenannter pseudoradikulärer Ausstrahlung ohne echte neurologisch nachweisbare Defizite.
Am öftesten kommen vor: die Iliosacralgelenk-Blockade und die Periarthropathia coxae.
Die ISG-Blockade (Blockierung des Kreuz-Darmbeingelenkes) stellt eine funktionelle Diagnose im Sinne einer Bewegungsstörung der Iliosacralgelenke dar. Als Auslöser spielen fehlstatische Voraussetzungen, wie eine hypermobile LWS, scheinbare oder echte Beinlängenunterschiede, Beckenstörungen, aber auch wiederholte Bagatell‑Traumatisierung eine wesentliche Rolle.
Die klinische Symptomatik ist ähnlich der Ischias-Problematik mit Schmerzausstrahlung bis maximal zur Kniekehle, aber auch an der Oberschenkelvorderseite und in die Leiste.
Da die Iliosacralgelenke auf dem Blasenmeridian (TCM), der sich durch den ganzen Körper zieht, liegen, können in diesem Bereich Blockaden sowohl nach cranial (kopfwärts) als auch nach caudal (steißwärts) wirken. Vegetative und sensible Nervenverbindungsbahnen vom Kreuzbein zum Kopfbereich können blockiert sein und dadurch Kopfschmerzen auslösen. Nach unten hin kann eine Blockade zu ungleichen Schrittlängen führen, mit negativen Auswirkungen auf die Kniegelenke (arthrotische Veränderungen, Sehnenansatz-Probleme), welche verstärkt auf der blockierten Seite zu beobachten sind.
In der Diagnostik fehlen neurologische Ausfälle, der Pseudo-Laseque ist positiv, das Bragard-Zeichen negativ.
Beim Beinlängentest kann man bereits Blockierungen im ISG an der etwas nach vorne (plantar) gekippten Fußsohle erkennen.
Nur der erfahrene Behandler kann mit der manuellen Untersuchung eine eindeutige Aussage treffen.
Eine Röntgendiagnostik lässt hier keine sichere Diagnose zu.

| Die Therapie bei ISG-Blockade umfasst folgende Schritte: |
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Ausgleich bei bestehender Beinlängendifferenz |
| • |
Deblockieren des ISG durch SMT (sanfte Manual-Therapie) |
| • |
Micro-Therapie: Programm „Facettenschmerz“ |
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Medizinische Trainingstherapie: |
Beckenstabilisation, bes.Bauchmuskelkräftigung,
Kräftigung der Glutealmuskulatur,
Eigenübungen zur Mobilisation der ISG |
| CAVE: |
Von der Infiltration eines Lokalanästhetikums in den Iliosacralgelenkspalt wird strikt abgeraten, da sie irreversible Schädigungen zur Folge haben kann.
Dadurch kann die Wirksamkeit der „Alternativ“-Behandlung empfindlich gemindert, wenn nicht überhaupt wirkungslos werden. |
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Sanfte manuelle Therapie des ISG
Diese Form der Behandlung ist schmerzlos und sehr effektiv |
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Micro-Therapie bei ISG-Schmerz
Heilende und schmerzstillende Ströme durchfluten das Gelenk |
Siehe auch: Beschwerdebilder/Iliosacralgelenk-Blockierung (ISG-Syndrom)
Die Periarthropathia coxae zeichnet sich als sportbedingter Überlastungsschaden vorwiegend durch eine Fehlfunktion der hüftgelenkführenden Muskulatur aus. Bevorzugt betroffen sind dabei die äußeren und inneren Hüftmuskeln. Die dabei sehr häufig auftretende Piriformis-Myogelose zeigt eine dem Ischiassyndrom ähnliche Schmerzsymptomatik, die Schmerzausstrahlung endet aber noch innerhalb der Gesäßregion, neurologische Symptome fehlen. Dagegen ist die vertriggerte, stark schmerzhafte Verhärtung des M. piriformis gut tastbar und dient als wichtigster, diagnostischer Anhalt.
Als Auslöser kommen in Frage: Fehlstatik infolge von Beinlängenunterschieden, neurogene Fehlsteuerung bei lumbalen Wurzelreizsyndrom, und eine primär muskuläre Überlastung.
| Therapie: |
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Korrektur der Fehlstatik |
(Beinlängenunterschiede, Beckenverwringung, Beckenrotation) |
| • |
Micro-Therapie: Programm „Triggerpunkte“ |
| • |
Triggerpunkt-Manipulation™ |
| • |
Medizinische Trainingstherapie |
CAVE: Keine Infiltration direkt in die aktiven Triggerpunkte!
Der in der Triggerpunktmedizin ausgebildete Sport- und Schmerztherapeut verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten diese Probleme so schnell als möglich in den Griff zu bekommen, sodaß die „Betroffenen“ bald wieder ihre „Alltags“- bzw. „Sportbeanspruchbarkeit“ erreichen.
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Muskuläre Überlastungsreaktionen der Wirbelsäule
Im Leistungssport sind es vorwiegend die hohen Belastungsspitzen und Wiederholungen, im Breitensport falsche Techniken, mangelnde Vor- und Nachbereitung der Trainingseinheit und ein falscher Trainingsaufbau (zu hoher Trainingsumfang/-intensität und zu wenig Regenerationsphasen), die zu Überlastungsreaktionen der Wirbelsäule führen können.
Besonders betroffen davon sind Langstreckenläufer, Bergläufer und Skilangläufer.
Am häufigsten kommt es dabei zu muskulären Überlastungsreaktionen der Wirbelsäule.
Diese entstehen meist aufgrund von Statikproblemen, die wiederum durch Muskelverkürzungen verursacht werden. In diesen verkürzten Muskeln kann man sowohl Schmerztriggerpunkte als auch Statiktrigger lokalisieren.
Ein deutliches Zeichen eines Statikproblems sind scheinbar ungleiche Beinlängen (= Subluxationen des Hüft- Knie- Sprunggelenks).
Die Folgen einer Beinlängendifferenz führen zum weit verbreiteten Beckenschiefstand, können aber auch eine Beckenrotation und/oder Beckenverwringung begünstigen.
Die Frühzeichen eines solchen Statikproblems sind:
- Der Sportler kann seine Beine nicht gleichzeitig über längere Zeit gleich stark belasten – er wechselt ständig sein Standbein und schwankt hin und her. Viele leiden unter Rückenschmerzen und/oder Hüftproblemen, aber auch an Muskelverhärtungen der unteren Extremität.
- Mittel- bis längerfristig führt die einseitige Belastung zu mehr oder weniger größeren Beeinträchtigungen: Lumboischialgien, Pseudoischialgien, Hüftgelenksarthrose, Schmerzen im Knie des kürzeren/längeren Beines, Verspannungen im Schulterblattbereich, Veränderungen der Position einzelner oder mehrerer Wirbel von der Lendenwirbelsäule bis zum ersten Halswirbel, u.U. sogar Kiefergelenksprobleme.
- Vor allem kommt es dabei aber auch zur Aktivierung der Schmerz- und Statiktriggerpunkte, die eine Schmerzübertragung in andere, weiter entfernte Körperzonen verursachen können (Schmerz-Übertragungsphänomen).

Um möglichst frühzeitig vorprogrammierten Schmerzen infolge von Überlastungsreaktionen der WS gegenzusteuern, ist eine genaue Analyse der Körperstatik und eine akribische Triggerpunkt-Diagnostik unumgänglich.
Die Therapie umfasst folgende Schritte:
- Korrektur der Beinlängen und des Beckens – Wiederherstellung der Statik-Norm.
- Beseitigung von aktiven, aber auch latenten Statik- und Schmerztriggerpunkten.
- Medizinische Trainingstherapie (Dehnung/Kräftigung/Stabilisation).
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| Beckenkontrolle und Korrektur |
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Muskulatur im LWS-Bereich lockern |
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| Micro-Therapie |
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WS-Distraktion und Dehnung der Rückenstrecker im LWS-Bereich |
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| Medizinische Trainingstherapie |
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| Siehe Link: Schmerztherapie/Varianten 2-1 |
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass dem professionellen Triggerpunkt-Spezialisten weitere, in diesem Beitrag nicht angeführte, Verfahren zur Verfügung stehen, die eine genaue Analyse und Behandlung des Beschwerdebildes und somit dessen Heilung ermöglichen.
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